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Wetter-Experte verpackt ernstes Thema humorvoll




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Wetter-Experte verpackt ernstes Thema humorvoll

Artikel aus dem Delmenhorster Kreisblatt vom 12.04.2013

Der ARD-Wettermoderator Sven Plöger hat seine Sicht auf den Klimawande präsentiert. Der Meteorologe war Gast bei den Delmenhorster Gesprächen üb Klima und Energie.

Von Dirk Hamm

Delmenhorst Einen prominenten Hauptredner haben das Technologie- und Wirtschaftszentrum Delmenhorst und das Hanse-Wissenschaftskolleg für ihre fünfte Delmenhorster Gespräche über Klima und Energie gewonnen: De r ARD-Wettermoderator Sven Plöger sprach am Mittwochabend vor rund 250 Gästen im Veranstaltungszentrum "com.media" auf der Nordwolle über den Klimawandl.

Dass der Bonner Sven Plöger als rheinische Frohnatur nicht nur auf de Fernsehschirm, sondern auch auf der Vortragsbühne den lockeren, humorige Ton bevorzugt, wurde schnell deutlich. Mit dem Mikro in der Hand und nicht starr ans Pult gefesselt, machte der Diplom-Meteorologe das Publikum im Plauderton mit den Realitäten des Klimawandels vertraut. So fiel es de Zuhörern, darunter zahlreiche Schüler, nicht schwer, dem wissenschaftlich Vortrag zu folgen.

Darin ließ Plöger keinen Zweifel daran, dass er nicht zu den Kritiker der These des von Menschen wesentlich beeinflussten Klimawandels gehört Auch der Wetter-Experte geht von einem Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur in den nächsten 100 Jahren von zwei bis vier Gra Celsius aus.

Immer wieder ging Plöger auf das Phänomen ein, dass das subjekti Empfinden der Menschen häufig den Rechenmodellen der Klimaforsche entgegenläuft. So habe der kalte Winter bei vielen Zweifel an eine Erderwärmung entstehen lassen. Für den Meteorologen liegt darin aber ke Widerspruch: "Der Winter war zwar bei uns kalt. Aber die Durchschnittswerte für die Nordhalbkugel zeigen, dass der Winter zu warm wa."

Auch den Kritikern, die anzweifeln, dass der massive Eintrag des Klimagases CO² in die Atmosphäre einen nennenswerten Einfluss auf d natürlichen Schwankungen des Erdklimas hat, nahm Plöger den Wind aus d Segeln. Zugleich warnte er vor Übertreibungen und warb dafür den Klimawandel nicht als Katastrophe zu sehen, sondern "als Frühwarnsystem unseres Planeten, damit wir jetzt mit dem Energiewandel anfangen und nicht erst, wenn es zu spät ist"


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